In meiner Arbeit mit und an der Kampagne „Glückskinder“ präzisieren sich die Themen!
Ich fühle mich zuständig für die Frauen, die nach Geburten nicht im Glück und nicht in der Kraft ankommen.
Viele funktionieren erst einmal, bis sie nicht mehr können. Andere spüren, dass der Prozess noch nicht rund läuft und auch in der Geburt keinesfalls rund lief und wissen nicht wohin.
Frauen, deren Geburt viel zu lange gedauert hat, sitzen in der Erschöpfung fest.
Manche berichten es hätte zu grosse Einwirkungen gegeben.
Bei wieder anderen sass die PDA (Peridualanästhesie) nicht und musste mehrfach gestochen werden, manchmal auch mit Nachwirkungen.
Einige erzählen davon, dass die Geburt an mehreren Stellen zu grob verlaufen sei.
Oft schildern die Frauen den Punkt, an dem Panik ausgebrochen ist.
Ohnmacht wird immer als schlimm empfunden, der totale Kontrollverlust.
Die allermeisten Mütter funktionieren dann erstmal, haben aber weder ein Gefühl dafür, dass sie in einem guten Prozess ankommen, noch spüren sie Glück über ihr lang ersehntes Baby. Der permanente Wunsch des Kindes nach unmittelbarer Nähe zur Mutter wird als Belastung empfunden.
Meiner Erfahrung nach muss der Schock aus der Geburtssituation vorrangig bearbeitet werden bevor Physiotherapie, Osteopathie oder Reflexbehandlung einsetzt.
Es ist wichtig einen individuellen Plan zu erstellen, was genau vorrangig ist zu beleuchten, zu entzerren, zu verstehen oder in Erlösung zu bringen. Dazu ist mir die Homöopathie ein Generalschlüssel. In Kombination mit Ölen, der richtigen Ausrichtung und guter Führung durch einen Prozess im Flow macht Kinder kriegen doch schon fast Freude❤️

